Steve Watson – STACK

Print ist nicht tot, Print ist lebendig. Und Steve Watsons Herz schlägt eindeutig für Independent Magazine. Bunt, vielfältig, gedruckt und zum Anfassen. Eine Renaissance der Lustobjekte zum Blättern und Stöbern, für die der Printlieberhaber aus Leidenschaft eine spezielle Vertriebsmodell erschaffen hat: Stack Magazines.

A Print Renaissance

Stack ist nicht nur ein Shop-System in Großbritannien, das ausschließlich Independent Magazine vertreibt und in Städten wie Nottingham oder Leeds Starthilfe und Unterstützung für die Macher der oft kleinen Printprodukte bietet. Stack ist auch eine Art Wundertüte des Nicht-Digitalen. Monatlich wird ein anderes Magazin an die Abonnenten der Plattform verschickt. Ohne Vorabinformationen über die Zeitschrift, ein Überraschungsmoment des Haptischen und der Leselust für Watsons Kunden.

Steve Watson ist höchst optimistisch: Die Vielfalt digitaler Produktionswege und unabhängigen Publizierens sind für ihn Ausdruck einer höchst willkommenen Demokratisierung von Magazinen. Was in vordigitaler Zeit großen Verlagen vorbehalten war, wird jetzt von kleinen, pfiffigen Verlagen umgesetzt. In lebendiger Vielfalt, mit ungewöhnlichen Inhalten – und überraschend erfolgreich obendrein. Magazine wie Apartamento von Omar Sosa, Bidoun von Babak Radboy, CUT, Foam Magazine, Anorak, Ambrosia, Drift Magazine, Schluck ... die Liste der Vielfalt wäre zu lang, um sie aufzuzählen.

Stack sammelt. Filtert. Stellt aus der bunten Vielfalt das Beste zusammen, weltweit und grenzenlos. Und zeichnet aus: Mit dem Stack Award für die besten Independent Magazine aus aller Welt. Der Erfolg von Stack gibt seinem Erfinder Steve Watson Recht: 90% seiner Kunden abonnieren Stack vor allem wegen des Überraschungseffekts. Zu den weiteren wichtigen Gründen gehören die Chancen des intelligenten Vertriebsmodells: Die Abonnenten sind ähnlich wie beim Crowdfunding engagierte Unterstützer. In diesem Fall von gleichzeitig einer einzelnen Idee – der von Stack als Vertrieb – und vielen unterschiedlichen Ideen der Independent Magazine.

Steve Watsons Modell ist mittlerweile ein Selbstläufer mit emotionalem Nachbrennereffekt. Begeisterte Abonnenten, die mit Hinweisen auf neue Publikationen den Fundus von Stack ergänzen.  Die es kaum erwarten können, bis die neueste monatliche Überraschung im Briefkasten landet. Die mit Weiterempfehlungen für Zuwachs von Stack sorgen. Sie teilen ihre Leidenschaft für gedruckte Magazine mit den Machern, den vielen Grafikdesignern, Typografen, Editoren und Art Direktoren der kleinen, oft monothematischen und sehr spezifisch auf kleine Nischen konzentrierten Independent Magazinen. Und mit Steve Watson, dem Erfinder von Stack Magazines.

Printkrise? Medienkrise? Print ist tot? Beileibe nicht. Und mit den Stack Awards legt Watson sogar noch nach: Internationale Juroren, die aus dem Wettbewerb mehr machen als nur einen Wettstreit um Popularität. Es geht um Gestaltung, um Ästhetik und Inhalte, die eingereichte Publikationen zu ausgezeichneten Magazinen machen. Um Leser, die sich vor allem eins wünschen: Hohe Qualität, in jeder Hinsicht, die Zeitschriften bieten können. Und um faszinierende Ideen, die Unterstützung brauchen – hinsichtlich Finanzierung, Bekanntheit, aber auch Motivation für die Macher der Magazine.

Stack Magazines im Netz: www.stackmagazines.com

 

 

 
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