Michael Hopp – Timeline of WIENER and TEMPO

»Wiener«, »Cash Flow«, »Männer Vogue«, »Tempo« - Meilensteine auf dem journalistischen und gestalterischen Weg von Michael Hopp, der zu den Trendsettern und Größen der Magazin-Szene gehört. Seit langem beschäftigt er sich in seiner Arbeit mit Megatrends und disruptive Technologien in ihrer Wirkung auf die Gesellschaft; mit den Veranstaltungsreihen „Blattkritik Salon Hamburg“ und „HuF Seminar“ gibt Michael Hopp inzwischen auch seine vielfältigen Erfahrungen in Seminaren, Workshops und Coachings weiter.

Heute überwiegend im Corporate Publishing tätig, setzt das kreative Multitalent Akzente, für Kunden wie „Deutsche Bahn“, „Deutsche Post“ und im Auftrag von Hoffmann & Campe Corporate Publishing unter anderem für RWE, BMW, T-Systems. Kernthema seiner Arbeit: Die digitale Transformation im Journalismus. Mit analytischem Blick auf Chancen und Risiken widmet sich Michael Hopp unter anderem der Frage, wie sich Qualität und Anspruch crossmedial umsetzen lassen, wenn Journalismus zum Content wird.

Eine amüsante Präsentation aus Magazin-Titel, Kampagnen-Ausschnitten und vielen Zitaten, ob von Hopp selbst oder Wegbegleitern wie Helge Timmerberg, Lukas Lessing oder Oliver Herrgesell , eröffnet interessante, teils sehr persönliche Einblicke in die Biographie eines Kreativen.  Kritisch, mitunter provozierend, manchmal sarkastisch, oft ironisch, immer neugierig und detailverliebt. Politisch, mit großem Spieltrieb, humorvoll, neugierig, radikal, wissbegierig, mit liebevollem Blick auf Zeitgeschehen, gesellschaftliche Verwerfungen, Zeitgeist.

Der persönliche Blick auf den Kreativen ist zugleich Einsicht und Erklärung der Geschichte von »Wiener«, dem sperrigen, unkonventionellen Avantgarde-Magazin. Seine Macher, darunter Lo Breier als Art Direktor, waren beseelt von der Idee, sich lieber ein Publikum für eigene, interessante Themen zu schaffen anstelle verlegerischen Vorgaben oder Vermutungen zu folgen, was Leser gerne lesen würden. Ein Konzept, irgendwo zwischen Anarchie und Leidenschaft, aus der Mitte der jungen Wilden aus Mode, Musik, Journalismus und Kunst entstanden. Was zu Beginn Avantgarde war, wird zum Erfolgsmodell, aus »Wiener« wird eins der erfolgreichsten Magazine auf einem Massenmarkt. Möglicherweise die einzige österreichische Zeitschrift, die selbst im Ausland eine besondere Rolle spielte, internationalen Stellenwert bekam. Ein bedeutendes Kapitel europäischer Mediengeschichte ...

Michael Hopp im Netz: hoppundfrenz.de

 

 
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