Ibrahim Nehme – THE OUTPOST

The Possibilities of a Magazine – From Time Capsule to Engine of Change
Von der Zeitmaschine zum Motor der Veränderung: Über die unendlichen Möglichkeiten eines, seines Magazines erzählt Ibrahim Nehme, Gründer von »The Outpost«.

Gestartet als Plattform, um Sichtweisen seiner Leser abzubilden und zu verändern. In Beirut.Die erste Ausgabe zeigte auf dem Titel eine Schere auf dem Titelbild: Sinnbild einer Grenze, politisches Statement, Symbol einer geteilten Region ebenso wie der »Schere im Kopf«, dem The Outpost anderes entgegensetzen will.

Gesellschaftliche Veränderung abzubilden, mit multidisziplären, zeitlosen Stilmitteln und damit gleichsam Katalysator und weiterer Antrieb für zukunftsweisende Veränderung im Kopf zu werden, ist das Ziel des Magazins. Es soll inspirieren. Motivieren. Aus Denkmustern und Routinen aufstören, indem es unterschiedlichste Geschichten erzählt, aus denen neue Perspektiven entstehen: Müllberge in Kairo, aufbereitet als Infografik. Eine Landkarte, die über existierende Grenzen – gesellschaftliche und regionale - innerhalb geographischer Grenzen von Ländern erzählt.

Zweimal jährlich gibt Ibrahim Nehme sein Magazin heraus. Und erfindet The Outpost jedes Mal neu, bis in kleinste Details: Ob individuelle Icons, ungewöhnliche Illustrationen, Datenvisualisierungen, typografische Lösungen, Nehme lässt seinem Spieltrieb freien Lauf. Eine Geschichte über Mauern, erzählt in Bildern mit einem einzigen, immer gleichen Text - »Tear down this wall!« ist so nicht nur eine politische Aussage. Sondern auch eine Aufforderung an die Leser von The Outpost, die inneren Mauern in den Köpfen einzureißen. Offenheit nicht nur als gestalterisches Konzept, sondern als gedruckte Interaktion des Nachdenkens und Reflektierens.

Manchmal sind die Geschichten so unterschiedlich und selbst inhaltlich so weit voneinander entfernt, dass es schwierig werden kann, ihren inneren Zusammenhang zu entdecken. Ibrahim Nehme erzählt mit einem Augenzwinkern über das, was Redaktionen im Normalfall das Leben schwer macht – und für ein Independent Magazin Baustein seiner Charakteristik sein kann.
Lineare Prozesse gehören zur Produktion dazu: Keine »eierlegende Wollmilchsau« ist an Bord des Teams und stemmt alle Bereiche der Magazin-Gestaltung. Stattdessen setzt Ibrahim Nehme auf Spezialisten in ihrem jeweiligen Gebiet, ob Design, Typografen, Fotografen oder Texter.

Print ist tot? Auch für Ibrahim Nehme ein glattes Fehlurteil: Magazine sind für ihn nicht nur eine Momentaufnahme von Zeit und gesellschaftlichem Kontext, sondern eine kreative Zeit- und Ideenmaschine, deren Reise in die Zukunft führt. Sie inspiriert, beeinflusst, klärt auf, bildet, vermittelt Kenntnisse und Informationen, baut Brücken in der gemeinsamen Sprache Englisch, in der The Outpost veröffentlicht wird. Und wird so zum Antrieb für eine Veränderung, die Gandhi so trefflich formulierte: »Sei du selbst die Veränderung für die Welt, die du dir wünschst.«

Ibrahim Nehme im Netz: www.the-outpost.com

 

 
Letzte Beträge
28. Februar 2016
CLOSING NOTE
27. Februar 2016
Stefan Bogner – CURVES
27. Februar 2016
Kirsten Algera – MCGUFFIN
27. Februar 2016
QVIG
26. Februar 2016
Lars Harmsen – 100FOR10
26. Februar 2016
Session Photographers
26. Februar 2016
Session The Netherlands
26. Februar 2016
Erich Nagler – MEDIUM
26. Februar 2016
Francesco Franchi
25. Februar 2016
Michael Ray – ZOETROPE
25. Februar 2016
Nelson Ng – LOST
25. Februar 2016
Steve Watson – STACK